Schon seit Urzeiten haben Menschen Orte gebaut und gestaltet, an denen sie eine Gottesbegegnung erfahren haben oder erfahren sollten: Ältäre, Tempel, Kirchen, Bergkreuze zeugen davon. Auch unsere Konfirmandinnen sollten so einen Ort finden und gestalten. Kissen, Decken, Festzeltgarnituren, Kerzen, Bastelmaterial und vieles mehr stand bereit. Doch unsere Jugendlichen haben keine Höhle gebaut, in der man sich zurückziehen kann und nur einen geschmückten Andachtsort haben sie gestaltet, an dem man mit Freunden über ein Lied sinnieren kann. Die meisten fanden einen Ort mit grandiosem Ausblick genug: "Hinsetzen und Entspannen". "Gott kann einem überall begegnen" so gaben einige zur Antwort.
Auch zeitlich legen Menschen Orte der Gottesbegegnung fest. Christen feiern Gottesdienste. In der Liturgie geht es immer wieder um ein gemeinsames Hören und ein Antworten auf Gottes Wort. Bibeltexte, Lieder, Gebete prägen den Ablauf. Die jungen Leute konnten versuchen, eine logische Reihenfolge zusammenzustellen.
Aber auch das gegenseitige Kennenlernen sollte nicht zu kurz kommen. Mit Spielen und einem Casinoabend (Wer baut am schnellsten ein Überraschungsei zusammen und isst es auf, wer kann die meisten Kleidungsstücke übereinander anziehen...) war so manches Eis schnell gebrochen. Ein Abendmahl und ein selbstgestalteter Gottesdienst rundeten die Freizeit ab.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere beiden jugendlichen Teamer Ibo und Andreas. Schön, dass Ihr mitgefahren seid!
